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ALTSTADT-ROMANTIK IN RUST

 

Spazieren Sie durch die malerische Altstadt – und entdecken Sie Geschichten aus der Geschichte der alten Freistadt. Ob alleine, bei einer Stadtführung oder einem Nachtwächterrundgang: Auf Schritt und Tritt begegnen Sie in den idyllischen Gassen zwischen den historischen Häusern den Spuren einer wechselvollen Vergangenheit …

 

 

 

 

Die Geschichte der „Störche-Stadt“ Rust reicht weit zurück: Schon in der jüngeren Steinzeit siedelte man hier. Später führte die Bernsteinstraße der alten Römer an diesem Platz am Westufer des Neusiedler Sees vorbei. 1317 erstmals urkundlich erwähnt, erlebte Rust in der Renaissance seine erste Hochblüte. 1681 wurde Rust schließlich zur Stadt erhoben.

 

Die Ruster Weinbauern

 

Doch schon 150 Jahre zuvor bekamen die hiesigen Weinbauern von der ungarischen Königin Maria das Recht, ihr Markenzeichen – ein gekröntes „R“ – auf ihren Fässern einzubrennen. Immerhin waren die Ruster Winzer einst so reich, dass sie sich Adel und Religionsfreiheit erkaufen konnten. Und sie haben prächtige Häuser erbaut – die Ihnen bei einem Altstadtspaziergang Geschichten aus längst vergangenen Tagen erzählen.

 

DAS HERZ DES WELTERBES

Bewundern Sie die malerischen Barock- und Renaissancefassaden, die Fenster- und Portalrahmungen, die Erker und Stuckdekorationen. Bemerkenswert: Die alten Bürgerhäuser sind seit damals ohne Unterbrechung bis heute bewohnt. Mit ein Grund dafür, dass die Ruster Altstadt 2001 ins UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde – als Herzstück der Welterbe-Region Fertö-Neusiedler See.

 

 

Auf vielen der beeindruckenden Bauwerke nisten Störche. Bei einer Stadtführung oder einem der beliebten Nachtwächterrundgänge können Sie diese gefiederten Wahrzeichen der Stadt beobachten. Und zugleich mehr über die wechselvolle Historie von Rust erfahren.

 

ENTDECKEN UND ERLEBEN

Etwa, was es mit dem Stadtnamen auf sich hat, der auf das Wort „Rüster“, eine alte Bezeichnung für die Ulme, zurückgeht. Oder, dass die Fischerkirche die älteste Kirche des Burgenlands ist. Heute wird sie nicht nur wegen ihrer faszinierenden Fresken aus dem zwölften Jahrhundert besucht. Sondern auch wegen ihrer einmaligen „Akustikanlage“ – aus speziell eingemauerten Tontöpfen, die die Kirche zum Aufführungsort für herausragende Konzerte machen.

 

 

Vielleicht schauen Sie auch im fast 350 Jahre alten Kremayrhaus vorbei, wo Sie die Stadturkunde und das alte Richtschwert bewundern können. Oder Sie statten dem Seehof aus dem 17. Jahrhundert eine Stippvisite ab. In dem Veranstaltungszentrum ist auch die erste deutschsprachige Weinakademie der Welt untergebracht.

 

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